Stottern: Sprachfluss = Lebensfluss

 

Stottern: Sprachfluss = Lebensfluss

 

Stottercoaching in Fernsehbeitrag „Gesundheit“ erwähnt. Samy nach 9 Std. intensivem Stottercoaching.

 

Erfolg bei Stottertherapie

 

Auch Du kannst wie Robin schon in  kurzer Zeit deinen Sprachfluss erheblich verbessern oder dein Stottern durch eine gezielte Stottertherapie sogar ganz überwinden.  Damit du den Erfolg allerdings im Alltag halten kannst, braucht es Disziplin und Nachsorge. Erfahre mehr unter der Rubrik „Aktuell“ oder „mit uns arbeiten“.

Stottertherapie: Es geht nicht um Lust

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Und dazu stellt sich mir doch gleich die Frage:
Warum wollen wir, was wir wollen? Warum wollen wir, dass der Traum vom fliessenden Sprechen wahr wird?
Mit dem  D a r u m   klären sich unsere Räume und sehr oft auch unser Verhalten.

Warum ist der Traum vom fliessenden Sprechen wichtig für dich? Was verändert sich, wenn er sich erfüllt? Was steht auf dem Spiel, wenn er sich nicht erfüllt? Musst du etwas opfern? Und ist es das wert?

Manchmal braucht es etwas Geduld und die Bereitschaft zu graben, bis wir zu unseren wahrhaftigen Wünschen vordringen. Lass mich dir das erklären. Weiterlesen

Stottertherapie: Vom Umgang mit Stress

 

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Stresssituationen unterbrechen meinen Tagesfluss, meinen Rhythmus, meinen Atem. Stottern ist Dauerstresss.

Oft genügt schon die Vorstellung, dass heute etwas Herausforderndes passieren könnte. Schon steigt der Blutdruck, der Puls. Schon ziehen sich Muskeln zusammen, kräuseln sich die Nackenhaare, verhärten sich die Schultern, um auf den kommenden“ Angriff“ wenigstens ein bisschen vorbereitet zu sein. Schon stockt der Atem.  Doch es hilft nicht. Der Lehrer möchte ausgerechnet jetzt von mir eine Antwort hören, jemand spricht mich unvorbereitet auf der Strasse an oder fragt mich nach meinem Namen, bei dem ich sowieso immer stocke……………….. autsch!

Und jedes Mal  fliege ich prompt aus meinem Tagesfluss raus.

Päng! Und je öfter ich am Tag aus diesem Fluss, meinem Rhythmus falle, desto grösser wird mein Stress.

Stottern ist Stress pur! Und Stresssituationen sind Ausnahmesituationen für unseren Körper. Sie setzen ihn unter Strom, überschwemmen ihn mit Gefühlen. Das Stottermonster ist uns auf den Fersen und der Kopf hat nur noch einen Gedanken, weg hier, überleben, überleben, überleben……….. keine Zeit für Gefühle. Zu viel Angst! Sch……. ! Der Körper friert die Gefühle ein. Der Atem wird oberflächlich, flach, zurückgehalten. Und das alles passiert innerhalb weniger Augenblicke. Ein sich stets wiederholender Vorgang, eine Endlosschlaufe…………………..

 

Jeder der Stottert kennt das. Weshalb also erzähle ich das hier? Ich erzähle das, weil es eine Möglichkeit gibt, diesen Teufelskreis zu durchbrechen. Weiterlesen

Super Theo – Leistungsdruck und übermotivierte Eltern

porträt weissEs beginnt schon während der Schwangerschaft und natürlich übertreibe ich hier ein wenig. Aber kennst du das auch? Du oder jemand in deinem Umfeld ist schwanger und schon beginnt der Stress:  Es wird auf die Ernährung geachtet, es wird gesalbt, geturnt, eingerichtet und nur der beste Yogakurs, das heimeligste Storchennest als Geburtsplatz ist gut genug………….. Schliesslich soll das Kind einen perfekten Start ins Leben haben. Es soll ja mal etwas aus ihm werden! Was liebevoll und gut gemeint ist, kippt leicht in Leistungsdruck. Es  gibt so viele Möglichkeiten, wie man als Eltern sein Kind fördern könnte, müsste, sollte, wollte… Nur das sein lassen, das sein lassen und liebevoll  Raum lassen, fällt den Eltern oft am schwersten. Die Schule, die Gesellschaft, der Ernst des Lebens….

 

 

 

„Du bist Liebe“

Kinder wünschen sich erstmal Wärme, Kuschelwärme, Streichelwärme, Gehaltensein; Geborgenheit und das Gefühl von du bist ok, du bist wundervoll, ein Geschenk des Himmels. Weiterlesen

Atme!

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Atem ist Befreiung und Entfaltung. Der Atem sagt alles. Mit dem Wort kann ich mich verstellen, mich verstecken, der Atem zeigt, wie es in mir wirklich aussieht.

Kein System im menschlichen Organismus reagiert so direkt auf die Begegnung mit der Umwelt wie der Atem. Manches kennen wir aus eigener Erfahrung, den stockenden, angehaltenen Atem in Schreck und Angst, das Wegbleiben der Luft in der Panik, den rasenden Atem, der keine Pause mehr kennt, gedrängt und überfordert; den müden flachen Atem, der nicht mehr bis in die Tiefe des Leibes reicht und sich nicht mehr erneuern kann. Das Stocken des Atems beim Stottern.

Der Atem ist das grosse rhythmische Geschehen in unserem Körper. Es ist die innere Schwingung, die elastisch reagieren kann auf das Leben mit seinen Anforderungen. Er ist bedingt durch die einzigartige Beschaffenheit eines Körpers und einer Seele. Weichheit in der Nachgiebigkeit und Kraft zur Spannung in der Tat, in der Sprache – das ist Rhythmus.

„Ein Atem, der aus seinem natürlichen Rhythmus gefallen ist, zeigt einen Menschen, der aus seinem natürlichen Rhythmus gefallen ist, einen Menschen, der in vielerlei Not ist – denn nicht im Rhythmus sein, ist tiefste Not. Da gibt es keinen Anker und keinen Halt, da bekommt das Leben niemals seine Form und seine einzigartige Ausprägung.“

Da entsteht Krankheit. Da entsteht Starre im Brustraum, der Lunge, den Muskeln und bei Stotternden macht die Stimme das hörbar. Da entsteht Verweigerung. Der Atem stockt, die Stimme versagt, die Einheit von Körper und Seele zerbricht und der Mensch kann sich nicht mehr in seiner Leib-Seele-Einheit erleben. Die Öffnung nach aussen von Mensch zu Mensch wird unterbrochen. Das Vertrauen in den Atem, seine Tragkraft, seinen natürlichen Fluss schwindet. Weiterlesen

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